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David Schollmeyer an der Arp Schnitger-Orgel in Ca

Organist David Schollmeyer

an der Arp Schnitger Orgel in Cappel

„Orgelmusik einmal anders“ versprach Organist David Schollmeyer seinen rund 100 Gästen in Cappel. Zum Sommerkonzert auf der Arp Schnitger Orgel hatte der Kantor der Großen Kirche in Bremerhaven neben Bachs Toccata und Fuge d-Moll auch fünf Improvisationen über Jazz-Standards sowie zehn Beatles Songs mitgebracht. Und dies Musik ging den Zuhörern so richtig ins Blut. Trompeten, Saxophon und Klavierträller, die über 300 Jahre alte Orgel schaffte es, eine ganze Jazzband zu ersetzen. „Es ist frappierend, welch schöne Soloklänge man diesem wunderbaren Instrument entlocken kann“, schwärmte Schollmeyer. Natürlich kannte jeder in der Kirche die einschlägigen Ohrwürmer der Beatles. Aber Schollmeyers Interpretationen auf der Arp Schnitger Orgel waren etwas ganz Besonderes und ein ganz neues Hörerlebnis. Bei charakteristischen Passagen gab es deswegen sogar direkten Beifall. Es folgten „Hey Jude”, „When I’m Sixty-Four“ und „Penny Lane” Längst hatten die Zuhörer ein Lächeln im Gesicht und swingten im Takt mit. Und als typisch knarzend der Song „Pink Panther“ ertönte, sah man förmlich das rosarote Tier vor seinem geistigen Auge. „Der Zimbelstern kommt hier gut“, so Schollmeyer und meinte den sich drehenden Stern mit ganz eigenen Klang hoch oben über der Orgel. Fast hatte man den Eindruck, das Lied sei extra für die Orgel geschrieben worden. „Yesterday“, von den Beatles, kannte natürlich fast jeder der Konzertgäste. Im Vorwege hatte Kirchenvorsteherin Almut Harrs Textzettel verteilt, sodass alle mitsingen konnten. Als Schollmeyer sein Konzert beendet hatte und durch die Cappeler Kirche zum Altar schritt, waren mittlerweile alle Gäste aufgestanden und spendeten stehenden Applaus für das großartige Musikerlebnis. ul

Organist David Schollmeyer

an der Arp Schnitger Orgel in Cappel